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WIP-Übungsfirmen

WIP-Übungsfirmen

Seit mehr als zwanzig Jahren werden angehende Wirtschaftspädagoginnen und Wirtschaftspädagogen in ihrer Ausbildung an der Abteilung für Wirtschafts- und Berufspädagogik nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch mit dem komplexen Lehr-Lern-Arrangement „Übungsfirma“ vertraut gemacht. Als erste österreichische Universität überhaupt hat die Johannes Kepler Universität Linz bereits im Jahre 1994 eine Übungsfirma eingerichtet und damit in der Pionierphase entscheidend zu ihrer Verbreitung im kaufmännischen Schulwesen beigetragen.

Neben der handlungspraktischen Auseinandersetzung (gegenwärtig wird die Übungsfirma Unique Fashion GmbH betrieben), steht im Fokus der Lehrveranstaltung andererseits die theoretisch-reflexive Auseinandersetzung mit dem Lernort. Die Studierenden konnten beispielsweise

  • im WS 2015/16 in Zusammenarbeit mit dem Ausbildungszentrum St. Josef in Salzburg ein Unterrichtskonzept für ein gesamtes Schuljahr erstellen. Die Lehrkraft und der Direktor der Schule prämierten das beste Konzept, das im Unterricht dann auch tatsächlich erprobt wurde. Impressionen Präsentation, Jänner 2016
  • Im SS 2016 setzten sich die Studierenden mit den besonderen Bedürfnissen der Auszubildenden in der beruflichen Rehabilitation auseinander und arbeiteten mit Unterstützung des BBRZ Linz daran, die Übungsfirma in das Zentrum der Ausbildung zu rücken. Am Ende des Semesters wurden dem Kollegium des BBRZ die Chancen und Gefahren einer solchen Neupositionierung in einem Streitgespräch vorgetragen. Impressionen Präsentation, Juni 2016

Neben dem Lernort Übungsfirma wurde im WS 2016/17 erstmals eine universitäre Juniorfirma an der JKU Linz gegründet. Eine weitere neue Herausforderung für die Studierenden, welche diese ausgezeichnet gemeistert haben. Impressionen Präsentation, Jänner 2017

Schon früh hat die Linzer Wirtschaftspädagogik aber auch darauf hingewiesen, dass das österreichische Konzept das Potenzial der Übungsfirmenarbeit nicht ausschöpft, und Weiterentwicklungsimpulse gesetzt. Diese bilden sich in zahlreichen wissenschaftlichen Arbeiten ab.

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